Verpackung und Entsorgung

Image Bei der Optimierung und Entsorgung von Verpackungen können gemeinsame Bemühungen der Branche, der Verbraucher und der nationalen Behörden große Erfolge erzielen. Wie bei vielen anderen Waren spielt die Verpackung bei Wasch-, Pflege- und Reinigungsmitteln eine wesentliche Rolle. Die Behältnisse, in denen die Produkte angeliefert werden, sind sehr wichtig für den sauberen und sicheren Transport,, die Präsentation in den Regalen und die Anwendungsfreundlichkeit des Produkts. Darüber hinaus enthält die Verpackung wichtige Verbraucherinformationen einschließlich Detailinformationen zum Produkt, zur Dosierung, und zur Anwendung sowie die erforderlichen Sicherheitshinweise. Deshalb ist es sehr wichtig, dass die Verbraucher immer die Verpackungsinformationen lesen.

Unsere Branche ist bestrebt, die Verpackungsmenge zu verringern und arbeitet an Lösungen, die insbesondere zwei Aspekte berücksichtigen:

1. Verringerung der Verpackungsgröße/Komprimierung:
Durch Kompaktierung werden Waschmittel in höher konzentrierter Form hergestellt. Dies ist eine Form der Komprimierung. So werden Größe und Gewicht des Produkts verringert, während es genauso wirksam wie herkömmliches Pulver bleibt. Tatsache ist, dass Kompaktwaschmittel:
• weniger Energie bei der Herstellung verbrauchen
• weniger Rohstoffe erfordern (da sie sparsamer dosiert werden können)
• in kleineren Mengen benötigt werden (und deshalb weniger Abfall entsteht)
• mit kleineren Verpackungen auskommen.

Deshalb wird die optimierte Verpackungsgröße durch die Produktkompaktierung gefördert, da kompaktere Produkte weniger Platz benötigen und somit auch weniger Fahrzeuge für ihren Transport erforderlich sind.
Die ersten Kompaktwaschmittel kamen in den 1990er Jahren auf den Markt (Quelle: A.I.S.E.). Unsere Branche arbeitet weiter an der Verbreitung von Kompaktwaschmitteln auf dem Markt und sucht gleichzeitig nach anderen Wegen zur Optimierung der Leistung unserer Produkte, ohne die Umwelt zu belasten.

2. Entwicklung von Verpackungsrücknahmesystemen zur Optimierung der Verpackungsressourcen
Seit 1994 hat die europäische Gesetzgebung die Verantwortung für die Rücknahme und die Wiederverwertung von Verpackungsabfällen auf diejenigen übertragen, die auf den verschiedenen Ebenen Lieferkette für den jeweils anfallenden Verpackungsmüll verantwortlich sind. Ziel der EU-Richtlinie 94/62/EG von 1994 über Verpackungen und Verpackungsabfälle ist es, das Anfallen von Verpackungsmüll durch Reduzierung, Wiederverwendung, Wiederverwertung und andere Formen der Wiedergewinnung zu vermeiden.

Der Grüne Punkt

Green Dot

Der Grüne Punkt ist in vielen europäischen Ländern ein sehr bekanntes Symbol. Unternehmen, die das Zeichen übernehmen, machen damit deutlich, dass sie die nationalen Systeme zur Wiederverwertung von Verpackungen, die es überall in Europa gibt, unterstützen.

Mehr über die Organisation der Wiederverwertung von Verpackungen in Ihrem Land erfahren Sie unter http://www.pro-e.org/ 

Der Grüne Punkt ist ein registriertes Warenzeichen und wurde ursprünglich vom Dualen System Deutschland im Jahre 1991 eingeführt (das die Lizenzierung des Symbols für andere Systeme verwaltet). In einigen Mitgliedstaaten gibt es weder das Grüne-Punkt-System noch die Verpflichtung, ein entsprechendes Symbol zu nachzuweisen. Weitere Informationen über die verschiedenen Systeme erhalten Sie bei EUROPEN (www.europen.be) oder, bei Systemen, die den Grünen Punkt verwenden, bei ProEurope (www.pro-e.org).

1997 wurde durch die „Entscheidung der Europäischen Kommission zur Festlegung eines Kennzeichnungssystems für Verpackungsmaterialien (97/129/EG)“ ein Kennzeichnungssystem für Verpackungen aus Kunststoff, Papier, Faserplatten, Metall, Holz, Textilien, Glas und Verbundstoffe geschaffen. Die Kennzeichnung muss in der Regel in der Mitte oder unter den Symbolen für Wiederverwertung und Wiederverwendung stehen.

Die Verwendung dieses Nummerierungs- und Abkürzungssystems ist freiwillig. Allerdings müssen Unternehmen, die sich dafür entscheiden, die Materialien ihrer innerhalb der EU verwendeten Verpackungen zu kennzeichnen, diese Kennzeichnung gemäß der Entscheidung der Kommission gestalten.

Die Kennzeichnung von Verpackungsmaterial ist nicht mit anderen, häufig auf Verpackungen verwendeten Symbolen zu verwechseln, die dazu dienen, Wiederverwertung oder Abfallvermeidung zu fördern oder den Verbraucher beispielsweise über Wiederverwendbarkeit zu informieren.

Neben dem Grünen Punkt existieren noch andere Systeme hinsichtlich der Wiederverwertung von Verkaufsverpackungen - weitere dieser Anbieter finden Sie unter http://www.ihk-ve-register.de/inhalt/duale_systeme/index.jsp.

Das Möbius-Recycling-Symbol

Image

Das dem Möbiusband nachempfundene Recycling-Symbol mit seinen drei Pfeilen ist international als Recycling-Symbol anerkannt. Jeder Pfeil steht für einen der Aspekte erfolgreicher Wiederverwertungsprogramme: Sammlung, Wiederverarbeitung/Umwandlung in ein neues Produkt und schließlich Kauf durch den Verbraucher. Dieses Symbol wird für wiederverwertbare Güter verwendet.


Kunststoffe

Image

Plastikflaschen,  behälter und  verpackungen tragen normalerweise ein Symbol, das die Art des Kunststoffes angibt, aus dem das Produkt hergestellt wurde. Die American Society of Plastics Industry (SPI) führte das Kunststoffkodierungssystem 1988 ein. Die auf Plastikflaschen,  behältern und  verpackungen aufgedruckten Symbole sind eine Variation der drei Original-Möbius-Pfeile. Sie wurden zu einer einfacheren und schmaleren Version abgewandelt.

Bei Flaschen befindet sich das Symbol gewöhnlich auf der Unterseite, als Reliefdruck eingeprägt in das Plastik, so dass es nicht immer gut sichtbar ist. Das Symbol besteht aus einer Zahl in den Möbius-Pfeilen und darunter normalerweise – aber nicht immer – der Angabe des verwendeten Kunstharzes in Form einer Abkürzung.

Weitere Informationen siehe www.europen.be
 


Deutsch Français Nederlands
Deutsch Français